Roses

Roses


Mit Ihrem Fahrzeug erreichen Sie das 9 Kilometer entfernte Roses von unserer Wohnung in Ampuriabrava in nur 12 Minuten. Wir empfehlen für den Besuch von Roses jedoch eine kleine Fahrradtour. Durch das Naturschutzgebiet Parc Natural Aiguamols de l'Empordà radeln Sie gemütlich vorbei an weidenden Pferden und stelzenden Vögeln geradewegs zur einladenden Strandpromenade des Nachbarortes.

Und damit sind wir schon beim Thema: Die Strände von Roses sind einen Besuch wert. Am nördlichen Ende des Golfes von Roses (Bahia de Roses) finden wir den gleichen feinen Sand wie in Ampuriabrava. Allerdings werden die Strände immer wieder von bis ins Meer ragenden Felsen unterbrochen, so dass kleine Buchten entstanden.

 

 

Interessant ist auch die Lage des Ortes. Liegt der alte Stadtkern noch relativ nah am Strand, klettern die neueren Apartments in aberwitziger Weise die Berge hinauf bis auf die Spitze des 225 Meter hohen Puig Rom.

Ebenfalls noch in Strandnähe besuchen wir die alte Ciutadella, eine Festung aus dem 16. Jhd. Sie war bis vor einiger Zeit in einem recht verfallenen Zustand. Fleißige Hände bemühen sich aber erfolgreich um eine Restaurierung der Anlage.

An der Stelle der Festung befand sich die bereits 776 v. Chr. hier gegründete griechische Siedlung Rhodes, welche der Stadt ihren Namen gab.

Empfehlen möchten wir auch den Sonntag vormittags hier stattfindenden Markt. Leder-, Holz-, Textil- und Keramikwaren finden hier ihre Käufer, ebenso wie mancher Ramsch und Kitsch.

 


Am Besten richten Sie Ihren werktäglichen Besuch so ein, dass Sie sich gegen 17.00 Uhr am Fischereihafen einfinden. Zu dieser Zeit läuft hier die immer kleiner werdende Fischereiflotte ein, um ihr Tagwerk zu löschen. Schauen Sie einfach zu, wenn die bereits auf dem Meer vorsortierten Fische und Meeresfrüchte über Bord gehievt und sofort mit Eis bedeckt werden. Aufkäufer der frischen Ware laufen hektisch von einem zum anderen Kutter und ordern das, was Sie am gleichen Abend in Ihrem Restaurant dinieren können.

Und wenn wir schon beim Essen sind, darf dieser Hinweis nicht fehlen: 6 Kilometer außerhalb in Richtung Canyelles befindet sich ein  Gourmettempel der Superlative, das "El Bulli". Ferran Adrià ist nach nahezu einhelliger Kritikermeinung der derzeit beste Koch der Welt. Das US-Magazin "Time" hat ihn neben den wichtigsten Staatsmännern zu einem der hundert einflussreichsten Menschen der Welt gewählt. Wenn Sie während Ihres Aufenthaltes hier speisen möchten, müssen Sie Monate im Voraus bestellen. Pro Jahr zählt das Restaurant mehr als eine Million Buchungsanfragen. Das Restaurant bietet 50 Sitzplätze. 48(!) Mitarbeiter kreieren den Gästen eine Speisefolge von 20-30(!) Gängen, manche davon bestehen nur aus einem Hauch von Essen, präsentiert auf einem Silberlöffel oder einer Muschelschale. Die Kosten pro Mahl sind allerdings ebenso extravagant wie das kulinarische Erlebnis.

Zum Abschluss sollte man nicht versäumen, den neuen Jachthafen mit seinen dort ankernden Hochseejachten zu besuchen.

 

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